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Lohnt sich eine günstige Espressomaschine?

Unter rund 200 Euro bekommen Sie druckregulierte Siebe: Sie funktionieren am ersten Tag und deckeln, wie gut der Kaffee je wird. Für manche ist das ein fairer Handel.

Das hängt ganz davon ab, was Sie erwarten — und die ehrliche Antwort zerfällt in zwei Teile.

Was eine günstige Maschine tatsächlich ist

Unter etwa 200 Euro bekommen Sie druckregulierte Siebe — ein Ventil hinter dem Sieb, das den Druck künstlich aufbaut — und meist eine Panarello-Aufschäumhilfe.

Diese Kombination sorgt dafür, dass die Maschine am ersten Tag mit vorgemahlenem Supermarktkaffee und ohne Mühle läuft. Aus fast jedem Ausgangsmaterial kommt etwas heraus, das nach Espresso aussieht.

Wo sie ein guter Kauf ist

Als erster Schritt, um herauszufinden, ob Ihnen das Espressomachen überhaupt Spaß macht, bevor Sie richtig Geld ausgeben.

In einer winzigen Küche, in die 15 cm passen und 30 cm nicht.

Für Milchgetränke, wo die Milch vieles zudeckt.

Wo sie eine Milchmädchenrechnung ist

Wenn Sie schon eine Mühle haben oder eine kaufen wollen, verschenkt eine günstige Maschine deren Nutzen. Druckregulierte Siebe machen den Mahlgrad fast bedeutungslos — eine gute Mühle ändert dann so gut wie nichts.

250 Euro für eine Maschine mit nicht druckregulierten Sieben und 200 Euro für eine Mühle ergeben deutlich besseren Kaffee als 200 Euro Maschine und 250 Euro für Bohnen.

Die Falle

Eine günstige Maschine kaufen, enttäuscht sein und daraus schließen, Espresso zu Hause lohne sich nicht. Der Kompromiss war die Maschine, nicht die Idee.

Wovon Sie ganz die Finger lassen

Maschinen mit eingebautem Mahlwerk unter 300 Euro. Beide Hälften sind faul.

Zuletzt geprüft: 9. August 2026