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Warum ist der Kaffee aus meiner Filtermaschine so schwach?

Fast immer das Verhältnis. Die Markierungen an der Maschine gehen von weit weniger Kaffee aus als 60 g pro Liter.

Schwacher Maschinenkaffee ist meist nicht die Schuld der Maschine.

Das Verhältnis

60 g Kaffee pro Liter Wasser. Das sind rund anderthalb gehäufte Löffel pro Tasse und deutlich mehr, als die Markierungen an der Maschine nahelegen.

Die meisten Hersteller rechnen mit einem gestrichenen Löffel — etwa 7 g — pro 150-ml-Tasse, also rund 46 g pro Liter. Spürbar zu schwach.

Wiegen Sie den Kaffee. Damit erledigen sich die meisten Beschwerden über Maschinenkaffee.

Höhe des Kaffeebetts

Der Filterkorb sollte mindestens halb voll sein. Zwei Tassen in einem Korb für zehn ergeben ein flaches Bett, durch das das Wasser kanalisiert.

Wer regelmäßig kleine Mengen brüht, ist mit einer kleineren Maschine besser bedient.

Mahlgrad

Mittel, und über die Durchlaufzeit justieren. Unter 4 Minuten für eine volle Kanne ist zu grob.

Vorgemahlener Filterkaffee aus dem Supermarkt hat ungefähr die richtige Korngröße und ist alt — das ist ein anderes Problem.

Temperatur

Brüht die Maschine unter 90 °C, wird der Kaffee schwach und sauer, und kein Verhältnis der Welt gleicht das aus.

Testen Sie es: in eine Kanne brühen und die Temperatur des Auslaufs sofort messen. In der Kanne sollten über 80 °C ankommen, was auf eine höhere Brühtemperatur am Kaffeebett schließen lässt.

Der Auslauf mit nur einem Loch

Fällt das Wasser durch ein einziges Loch, wird ein Teil des Betts kaum benetzt. Manche rühren das Bett zur Halbzeit einmal um — unelegant, aber es funktioniert.

Die Reihenfolge

Kaffee wiegen. Filterkorb richtig füllen. Dann die Maschine infrage stellen.

Zuletzt geprüft: 9. August 2026