Cold Brew ist schwer zu überextrahieren — und trotzdem leicht zu verderben.
Zu lange gezogen
12 bis 18 Stunden im Kühlschrank sind der übliche Bereich, 8 bis 12 Stunden bei Raumtemperatur.
Ab 24 Stunden läuft die Extraktion auch kalt über den nützlichen Bereich hinaus, und Bitterkeit sammelt sich an.
Zu fein gemahlen
Cold Brew will einen groben Mahlgrad — gröber als French Press. Feines Mahlgut vergrößert die Oberfläche enorm, und über 16 Stunden summiert sich das.
Feines Mahlgut macht außerdem das Filtern langsam und die Tasse schlammig und schwer.
Zu warm gezogen
Bei Raumtemperatur extrahiert der Kaffee spürbar schneller als im Kühlschrank. 18 Stunden auf der Arbeitsplatte entsprechen weit längeren Zeiten im Kühlschrank.
Also entweder kalt und lang oder warm und kurz. Nicht beides.
Den Beutel ausgedrückt
Wer einen Filterbeutel presst oder auswringt, holt genau den bitteren, schlammigen Rest heraus. Lassen Sie ihn von allein abtropfen und werfen Sie weg, was übrig bleibt.
Falsche Bohnen
Dunkle Röstungen ergeben im Cold Brew ein schweres, bitteres, aschiges Konzentrat. Mittlere Röstungen funktionieren am besten, helle Röstungen ergeben erstaunlich klare, teeartige Ergebnisse.
Die Verdünnung
Cold-Brew-Konzentrat mit 1:8 ist kein Getränk. Verdünnen Sie 1:1 bis 1:3 mit Wasser oder Milch. Unverdünntes Konzentrat schmeckt bitter, weil es viermal zu stark ist.
Die Reihenfolge
Gröber mahlen, kürzer ziehen, kälter stellen, nicht auspressen.
Zuletzt geprüft: 9. August 2026