Großpackungen sind pro Kilo billiger — und nur dann sinnvoll, wenn der Kaffee lange genug frisch bleibt.
Die Rechnung
Ein Kilosack spart gegenüber vier 250-g-Beuteln vielleicht 20 bis 30 %.
Ein Haushalt mit zwei Tassen am Tag zu je 15 g braucht rund 900 g im Monat. Das geht auf.
Wer zwei Tassen am Wochenende trinkt, braucht 250 g in zwei Monaten. Die zweite Hälfte des Kilos ist dann flach, und die Ersparnis ist weg.
Die Faustregel
Kaufen Sie, was Sie in vier Wochen aufbrauchen — oder etwas mehr, wenn Sie einfrieren.
Einfrieren macht Großpackungen sinnvoll
Einfrieren stoppt die Alterung wirklich, wenn es richtig gemacht wird:
- In Wochenportionen teilen, bevor es ins Gefrierfach geht
- Luftdicht — Vakuumbeutel oder ein guter Zipbeutel mit herausgedrückter Luft
- Nur einmal einfrieren. Wiederholtes Auftauen und Wiedereinfrieren erzeugt Kondenswasser, und Kondenswasser ruiniert Kaffee
- Direkt gefroren mahlen. Nicht vorher auftauen — kalte Bohnen mahlen gleichmäßiger
Das andere Problem mit Großpackungen
Abwechslung. Ein Kilo einer Sorte ist ein Monat derselben Sorte. Ein Teil des Vergnügens besteht darin, Neues zu probieren.
Die praktische Lösung
Großpackung für den Hauskaffee, den Sie täglich trinken; kleine Beutel für das Interessante. Darauf landen die meisten.
Zuletzt geprüft: 9. August 2026