Die erste Entscheidung ist nicht, welche Maschine es wird, sondern wie das Budget aufgeteilt wird.
Zuerst das Budget aufteilen
Mindestens die Hälfte in die Mühle. Eine Maschine für 300 € mit einer Mühle für 400 € macht deutlich besseren Espresso als eine Maschine für 600 € mit einer Mühle für 100 €.
Die Gleichmäßigkeit des Mahlguts entscheidet, ob ein Bezug sauber schmeckt oder gleichzeitig sauer und bitter. Keine Maschine gleicht eine schlechte Mühle aus.
Was eine Einsteigermaschine braucht
Einen normalen 58-mm-Siebträger, damit Siebe und Zubehör austauschbar sind.
Ein einwandiges Sieb, nicht nur ein druckunterstütztes.
Eine echte Dampflanze, keine Panarello-Aufschäumhilfe, wenn Sie Milchgetränke trinken.
Ersatzteilversorgung. Maschinen mit lebendiger Reparaturszene halten Jahrzehnte.
Was sie nicht braucht
Ein Manometer — informativ, nicht notwendig. Zwei Kessel — überdimensioniert für ein oder zwei Getränke. Eingebaute Mühlen bei Einsteigerkombis, die meist das schwache Glied sind.
Der Klassiker
Die Gaggia Classic und ihre Nachfahren: einfach, 58 mm, Einkreiser, endlos reparierbar, riesige Bastelszene, und PID-Kits gibt es, wenn Sie mehr wollen.
Die Maschinen von Sage sind der andere übliche Weg — mehr Funktionen, mehr Kunststoff, ordentliche Leistung durch Thermoblock plus PID.
Wovon Sie die Finger lassen
Alles unter etwa 150 €. Kunststoffsiebträger, nur druckunterstützte Siebe, schwacher Dampf.
Kombigeräte aus Kapsel und Espresso.
Eine Waage dazu
Eine kleine Waage mit Timer, in die Abtropfschale. Sie kostet sehr wenig und ändert alles.
Zuletzt geprüft: 9. August 2026