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Wie lange hält eine Kaffeemaschine?

Eine Prosumer-Maschine Jahrzehnte, ein Kaffeevollautomat 5 bis 8 Jahre. Der Unterschied ist die Reparierbarkeit.

Die Lebensdauer schwankt enorm nach Bauart, und sie hängt vor allem daran, ob sich die Maschine reparieren lässt.

Prosumer-Espressomaschinen

15 bis 30 Jahre, ganz regulär, bei Wartung.

Messing und Edelstahl, Standardteile, einfache Mechanik. Dichtungen, Siebe und Gummis sind Verschleißteile. Kessel und Pumpen lassen sich tauschen.

Maschinen aus den 1990ern sind noch täglich im Einsatz.

Einsteiger-Siebträgermaschinen

5 bis 10 Jahre. Kunststoffteile, Thermoblöcke, und die Ersatzteilversorgung endet mit dem Modell.

Die Gaggia Classic ist die Ausnahme — seit Jahrzehnten versorgt, weil das Ersatzteil-Ökosystem existiert.

Kaffeevollautomaten

Typisch 5 bis 8 Jahre.

Sie haben viele bewegliche Teile: eine Mühle, eine motorisierte Brühgruppe, Ventile, ein Milchsystem. Reparaturen sind arbeitsintensiv und kosten oft mehr, als die Maschine wert ist.

Fest verbaute Brühgruppen sind ein konkreter Schwachpunkt.

Kapselmaschinen

3 bis 6 Jahre. Nicht wirklich reparierbar, und auch nicht dafür gebaut.

Was Maschinen umbringt

Kalk, mit Abstand an erster Stelle. Er zerstört Kessel, verstopft Leitungen und brennt Heizelemente durch.

Vernachlässigte Reinigung an zweiter — ranzige Öle und festsitzende Ventile.

Damit sie hält

Wasser filtern. Das ist der größte Teil der Arbeit. Nach Plan entkalken. Wöchentlich rückspülen, wenn die Maschine es unterstützt. Die Brühgruppendichtung jährlich tauschen.

Eine Maschine, die diese vier Dinge bekommt, lebt lange.

Zuletzt geprüft: 9. August 2026