Café de olla — Kaffee aus dem Topf — zieht mit Piloncillo und Zimt in einer irdenen olla.
Die Zutaten
Piloncillo ist unraffinierter Vollrohrzucker, verkauft in harten Kegeln. Er schmeckt nach Melasse und Karamell statt nur süß und ist damit eine echte Geschmackszutat, kein bloßes Süßungsmittel.
Canela — echter Ceylon-Zimt, nicht Cassia — kommt als Stange hinein.
Manchmal auch Orangenschale, Sternanis oder Nelken.
Der Tontopf
Traditionell und nicht bloß Dekoration: unglasiertes Steingut steuert eine deutliche mineralisch-erdige Note bei, die in Mexiko als wesentlich gilt. Ein Metalltopf ergibt das Getränk; eine Tonolla ergibt Café de olla.
So bereiten Sie ihn zu
1 Liter Wasser mit 60 g Piloncillo und einer Zimtstange erhitzen, bis der Zucker gelöst ist.
60 g grob gemahlenen Kaffee zugeben, vom Herd nehmen, abdecken und fünf Minuten ziehen lassen.
Abseihen und in Tonbechern servieren.
Die Geschichte
Er geht auf die Mexikanische Revolution zurück, als er für Soldaten gemacht wurde — süß, kräftig und wärmend, aus dem Kaffee, der gerade da war.
Welcher Kaffee
Ein mittelgerösteter Chiapas oder Oaxaca, grob gemahlen. Unter so viel Zucker und Gewürz lohnt sich kein teurer, feiner Kaffee.