Amazonas liegt in Nordperu an den Osthängen der Anden. Der Kaffee wächst dort im Nebelwald zwischen 1.200 und 2.000 Metern.
Das Profil
Süß und klar, mit floralen Kopfnoten und zitrischer Säure — vergleichbar mit dem benachbarten Cajamarca, teils noch zarter.
Abgelegen
Die Region ist wirklich schwer zu erreichen, was sowohl Investitionen als auch die Aufmerksamkeit von Einkäufern begrenzt hat. Der Kaffee legt auf schlechten Straßen weite Wege bis zur Mühle zurück.
Bio ohne Zutun
Wie überall in Peru ist der Anbau größtenteils biologisch, weil die Kleinbauern nie synthetische Mittel eingesetzt haben. Die Zertifizierung dokumentiert oft die bestehende Praxis, statt eine Umstellung zu belegen.
Warum er unterbewertet ist
Perus Ruf ist der eines Massenlieferanten für Bio-Ware. Qualitätsorientierte Lots aus Amazonas schneiden vergleichbar mit kolumbianischen ab und kosten spürbar weniger.
Die Kooperativen
Kleine Betriebe liefern an Kooperativen, gewaschen wird auf Hofebene, getrocknet meist auf Patios oder Trockenbetten.
Zubereitung
Filter, helle bis mittlere Röstung.