Mbeya im südlichen Hochland Tansanias, nahe der Grenze zu Malawi und Sambia, ist die größte Arabica-Region des Landes.
Das Profil
Sauber und hell: schwarze Johannisbeere, Zitrus, mittlerer Körper, knackiger Abgang. Klar ostafrikanisch, insgesamt weicher als kenianischer Kaffee aus Nyeri.
Die Struktur
Kleinbäuerliche Kooperativen prägen die Region, zentrale Aufbereitungsstationen verarbeiten die angelieferten Kirschen. Mit dem Wiederaufbau der Waschanlagen ist die Qualität deutlich gestiegen.
Perlbohnen
Tansania vermarktet Peaberry-Partien mit Aufschlag — Bohnen, bei denen sich nur ein Samen entwickelt hat, also rund statt flach. Sie werden getrennt sortiert und rösten wegen der Form etwas anders. Dass sie besser schmecken, ist nicht gut belegt.
Preis-Leistung
Tansania fehlen Kenias Auktionssystem und dessen Marktmacht, gleiche Qualität kostet deshalb weniger. Wer kenianischen Kaffee mag, ihn aber zu teuer findet, sucht hier.
Zubereitung
Filter, helle Röstung, ein sauberer Kaffeebereiter.