Ywangan im südlichen Shan-Staat ist das Zentrum des aufstrebenden Specialty-Kaffees in Myanmar, ab den 2010er-Jahren aufgebaut, auch als Alternative zum Anbau von Schlafmohn.
Das Profil
Süß und zart: blumig, teeartig, mit Steinobst und einem sauberen, leichten Körper. Er erinnert eher an einen guten zentralamerikanischen Kaffee als an seine südostasiatischen Nachbarn.
Warum es funktioniert
Große Höhe, passendes Klima und — entscheidend — ein Specialty-Programm, das von Anfang an mit Waschstationen, Trockenbetten und Schulungen aufgebaut wurde, statt aus der Massenproduktion umgestellt zu werden.
Diese Reihenfolge ist ungewöhnlich, und man merkt sie an der Gleichmäßigkeit.
Die Schwierigkeiten
Die politische Instabilität seit 2021 stört den Export und macht den Einkauf kompliziert. Die Mengen sind sehr klein.
Die Produzentenorganisationen
Kleinbäuerliche Gruppen mit gemeinsamer Waschinfrastruktur, einige mit direkten Beziehungen zu europäischen und amerikanischen Röstereien.
Zubereitung
Filter, helle Röstung, ein sauberer Kaffeebereiter.