Uganda ist Afrikas größter Kaffeeexporteur und ganz überwiegend Robusta-Land — an den Hängen des Mount Elgon aber, eines erloschenen Vulkans an der kenianischen Grenze, wächst Arabica bis auf 2.300 Meter.
Das Profil
Weinig und vollmundig, mit schwarzer Johannisbeere, dunkler Frucht und einer runderen, weicheren Säure als kenianischer Kaffee von der anderen Seite derselben Geologie.
Uganda nutzt teils dieselben SL-Varietäten wie Kenia, daher die Familienähnlichkeit.
Warum er unterschätzt wird
Ugandas Ruf ist ein Robusta-Ruf, und Elgon-Arabica landet auf einem Markt, der ihn nicht erwartet. Die Preise liegen bei vergleichbarer Qualität oft deutlich unter denen kenianischer Kaffees.
Aufbereitung
Sowohl gewaschen als auch natural. Gewaschene Partien zeigen die Säure; Naturals sind schwerer und fruchtiger und haben zugenommen, seit die Waschstationen besser wurden.
Bugisu
Auf den Tüten steht auch Bugisu (oder Bugishu) — der traditionelle Name für Arabica aus dieser Region, nach dem Volk der Bagisu, das ihn anbaut.
Zubereitung
Filter oder Vollimmersion, mittelhelle Röstung. Sein Körper verzeiht mehr als ein Kenianer.